Zugluft oder Luftzug

„Zugluft“ kann als Luftzirkulation verbrauchte Luft austauschen. Zugluft gehört irrtümlicherweise zu den zehn häufigsten Ursachen für Berufskrankheiten. Dabei wird angenommen, dass es durch Zugluft, je nach Temperaturunterschied, Dauer und Intensität, zu Erkältungen kommen könnte. Tatsächlich kann eine Erkältung (welches eine Infektion darstellt) ohne Viren und ein geschwächtes Immunsystem nicht auftreten. In einem solchen Fall schwächt die durch Zugluft entstehende Kälte das Immunsystem jedoch zusätzlich. Einem gesunden Menschen kann Zugluft alleine jedoch im Normalfall nichts anhaben.
In Deutschland fürchten sich viele Menschen vor „Zug“, während man das beispielsweise in den USA nicht kennt.

Zugluft kann unter anderem in undichten Räumen auftreten, durch Öffnen von Fenstern und Türen, durch Klimaanlagen oder durch erhöhte (vertikale oder horizontale) Temperaturgradienten im Gebäude. Durch Zugluft in schlecht abgedichteten Gebäuden (so genannte Fugenlüftung) kommt es zu Wärmeverlust und Energieverschwendung.

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