Zugluftstopper für Fenster und Türen

Mann öffnet Tür

Jeder kennt die bunten Zugluftstopper vor der Tür, die mal als bunte Rollen und mal in Form eines Dackels die Türen bewachen. Manch einer räumt seine Zugluftstopper an frischen Herbsttagen auch vor das Fenster, um Schluss mit kalter Zugluft und schmerzenden Muskelverspannungen zu machen. Doch wie sinnvoll sind die tragbaren Dichtungsrollen wirklich?

Ein einfaches Prinzip für wohlige Behaglichkeit

Das Prinzip der Zugluftstopper ist denkbar einfach. Weiches Dichtungsmaterial ist wie in einem Polsterkissen eng zusammengepresst und mit einer schützenden Hülle umspannt. Die Hülle dürfen Sie dabei ganz nach Ihren Wünschen auswählen, passend zur Ihrer Wohnungsausstattung oder als lustige Hunde, Raupen oder sonstige Tiere verkleidet.

An Zimmer- und Wohnungstüren fehlen häufig die Türschwellen, gegen die Sie Ihr Türblatt an den Türrahmen drücken. Damit sind zwar gefährliche Stolperfallen aus dem Weg geräumt, es bildet sich jedoch unterhalb der Tür ein Spalt, durch den Feuchtigkeit und Zugluft in den Raum eindringen kann. Der Zweck der weichen Zugluftstopper vor der Tür ist es, diesen Spalt zu verschließen und wertvolle Heizungsluft im Inneren zu halten.

Als Ergänzung schnell zur Hand

Fenster und Türen gegen Zugluft, Feuchtigkeit und Lärm abzudichten, bringt viele Vorteile. Gesundheitlich beugen Sie schmerzenden Verspannungen in der Muskulatur vor. Ihre Heizkosten sinken auf neue Tiefstände und die Umwelt profitiert vom geringen Energieverbrauch. Hinzu kommt das angenehme Wohnklima, in dem Sie sich wohlig warm und behaglich fühlen, auch wenn es draußen bitterkalt ist.

Zugluftstopper vor der Tür können zu dieser Behaglichkeit beitragen – aber nur wenn auch die übrigen Dichtungen Ihrer Fenster und Türen einwandfrei funktionieren. Dann ist ein Zugluftstopper oder notfalls ein zusammengerolltes Handtuch vor der Tür ein sinnvolles Hilfsmittel gegen den Kältestrom unter der Tür. Zudem sind Zugluftstopper schnell griffbereit.

Als langfristige Lösung nicht ausreichend

So sinnvoll Zugluftstopper auch sind, als langfristige Lösung stoßen sie jedoch an ihre Grenzen. Im Eingangsbereich der Haustür verschmutzen sie schnell durch hereingetragenen Straßendreck. Sie liegen nach dem Öffnen der Türen mitten im Weg als gefährliche Stolperfallen. Nach dem Schließen der Tür von außen gelingt es Ihnen nicht, den Zugluftstopper wieder zurück vor den Türspalt zu rollen. Er liegt damit wirkungslos im Flur herum.

Auch der Einsatz der Zugluftstopper vor dem Fenster ist nur ein Notbehelf. Im Gegensatz zu Türen verfügt ein Fenster nahezu immer über einen Rahmen. Hier sind Fensterdichtungen deutlich praktischer und effektiver. Damit müssen Sie seltener auf der Fensterbank umräumen und schützen darüber hinaus das komplette Fenster und nicht nur die Unterkante.

Die richtige Dichtung als dauerhafte Lösung

Eine Bürstendichtung stellt eine effiziente Alternative zum Zugluftstopper oder dem zusammengerollten Handtuch vor der Tür dar. Sie lässt sich einfach an der Unterseite vom Türblatt anbringen und hält kalte Außenluft zuverlässig fern. Passgenau dichtet die Bürstendichtung das Türblatt – ein Gesamtkonzept, mit dem kein Zugluftstopper konkurrieren kann. Weil sie fest mit der Tür verbunden sind, arbeiten sie auch dann, wenn Sie die Tür von außen schließen.

Handwerker, der die Dichtung austauschtGenerell ist es ratsam, alle Fenster- und  Türdichtungen  regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu erneuern. Das, was funktionierende Gummidichtungen für Ihre Heizkosten bewirken, vermag kein Zugluftstopper vor der Tür zu leisten. Dazu ist der Austausch der Tür- und Fensterdichtungen deutlich weniger aufwendig, als ständig Stolperfallen aus dem Weg zu räumen.

 

Bilder: © iStock.com

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